Eine Welt ist überall !

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Safina/Dodoma/Tansania

Der kleine John lebte in einem Dorf, weit entfernt der Hauptstadt Dodoma/Tansania, wo das SAFINA - Team Strassenkinder aufnimmt, ihnen Hilfe und ein neues Zuhause anbietet. Seinen Vater hat er nie gesehen. Als die Mutter starb, blieb John bei der Tante. Die Tante hatte eines Tages genug und schickte ihn nach Dodoma: er solle seinen Vater suchen und bei ihm unterkommen. John kannte niemanden in Dodoma, so übernachtete er auf der Strasse, ohne die Gefahren der obdachlosen Kinder zu kennen. Sie betteln, stehlen, verrichten einfache Arbeiten, um zu überleben. Nachts müssen sie sich vor den Älteren verstecken, da Misshandlungen, Vergewaltigung, kriminelle  Kinderhändler-Banden hinzu kommen. Immer wieder verschwinden Kinder, sie werden entführt, als billige Arbeitskräfte, oder an Bordelle verkauft. - Auch dem neunjährigen  John ging es so. Er war länger zum Essen für obdachlose Kinder ins SAFINA-Haus  gekommen. Eines Tages war er verschwunden. Man erzählte dem Team, dass er von "Massai" geklaut worden sei. Die sofort eingeschaltete Behörde konnte nichts unternehmen, es gab keine Beweise dafür. SAFINA warnt die Kinder immer wieder vor den dunklen Machenschaften der Händler. - John hatte Glück, er konnte entkommen. Nach kurzer Zeit tauchte er wieder bei SAFINA auf und erzählte. Man hat ihn verschleppt, irgendwo im Busch an eine Familie verkauft. Er ist von dort geflohen, hat den Weg zurück nach Dodoma zu SAFINA gefunden. Er möchte gerne die Schule besuchen und ein echtes Zuhause haben.

Heute ist dem SAFINA-Team bekannt, dass Straßenkinder von Dodoma andernortsfür umgerechnet 7,50 Euro zum Verkauf angeboten werden, zwei Kinder kosten zusammen nur 10,00 Euro.

Der "Eine Welt Kreis e.V." Berchtesgaden unterstützt bereits fünf Projekte in den Ländern des Südens: Tansania, Ecuador, Haiti, Thailand und Kroatien.

Die Spenden kommen direkt bei den Projektnehmern, z.B. für Schulgebühren, Lebensunterhalt, medizin. Versorgung an. Bei der Homepage: www.einewelt-bgd.de kann viel mehr über die Projekte erfahren werden.

Liebe Freunde, hier findet ihr wieder die neuesten Neuigkeiten.

 

Das Drop in Center

 

 

 

 

 

Inzwischen haben wir das Dach schon auf dem Haus von unserem Center. Wie immer haben wir unser tägliches Programm am laufen. Unsere Studenten haben im Moment Schulferien und so sind wir damit beschäftigt uns für das nächste Schuljahr vorzubereiten (Schulhefte, stifte, Geo-Dreiecke, Uniform und so weiter) müssen besorgt werden. Die Hemden für die Schüler konnten wir allerdings schon besorgen. Das sind Hemden von Secondhand-Laden und so haben wir sie alle mal gewaschen. Dabei kam ich mir vor wie bei der Werbung vom Weißen Riesen! J Dazu kommt noch das 10 unserer Schüler die Grundschule abgeschlossen haben und darauf warten das sie erfahren ob sie weiter zur Sekundär-Schule gehen können oder nicht. Von vier Kindern wissen wir bereits das sie weiter gekommen sind.

Das letzte Wochenende hatten wir ein „Englisch Wochenende“ zu dem unsere Schüler von der 6 und 7 Klasse so wie die von der Sekundär-Schule kamen. Wir haben am Freitag Nachmittag angefangen. Das hieß sie durften nur noch Englisch miteinander reden und wir haben Bibelarbeiten, Singen, Spiele und Film nur auf Englisch gemacht. Wir hoffen das sie dadurch fließender in Englisch werden da die meisten mit der Sprache Probleme haben. Da in der Sekundär-Schule aber nur in Englisch unterrichtet wird, wirkt sich das natürlich schlecht auf alle Noten aus.

 

                        Müllplatz und Busbahnhof

 

 

Wie bereits zuvor erwähnt besuchen wir jede Woche unsere Kinder auf den Müllplatz und den Busbahnhof. Im Moment haben wir eine wachsende Zahl an Kleinkindern auf dem Müllplatz festgestellt, da deren Mütter dort arbeiten. Einen Jungen, Georgi, konnten wir bereits in die Schule integrieren und er geht dort auch wirklich gerne hin. Bei einem hat das leider nicht so gut geklappt. Nun sind wir am überlegen wie wir den Kindern helfen können das sie wirklich zur Schule gehen, so wie der Georgi.

Auf dem Busbahnhof, wo eigentlich mehr Jugendliche sind, haben wir eher ein Problem das die Polizei unsere Kinder immer wieder verhaftet. An einem Samstag, also ich in Kenia war um den Ärzten zu helfen, hat die Polizei all unsere Kinder und unseren freiwilligen Helfer Luka, der gerade das Samstags Programm machen wollte, verhaftet. Ich hatte ihn nur angerufen um zu grüßen als er mir die Neuigkeiten gab. Darauf in rief ich den Polizei Chef an, der inzwischen ein guter Bekannter von mir ist, und bat ihn unserem Mitarbeiter und den Jungen zu helfen. Ich war echt überrascht das er aller nach nur einer halben Stunde wieder frei ließ. Zwei Wochen später wurden schon wieder 6 von ihnen verhaftet und ich verbrachte einen kompletten Sonntag damit sie wieder freu zu bekommen. Ich bin echt überfragt wie man eine Lösung für dieses Problem finden kann.

Ein weiteres Problem das gerade am wachsen ist, sind Drogen (Klebstoff). Wir haben festgestellt das es immer mehr Kinder gibt, die Klebstoff schnüffeln. Wir versuchen sie darauf hinzuweisen wie Schädlich das ist aber das scheint kaum zu helfen. Erst vor ein paar Monaten haben wir versucht einige von ihnen zu rehabilitieren was uns bei 3 von 7 auch gelungen ist. Dabei haben wir Leute kennen gelernt die ein Kinderheim haben.

 

Netzwerk

Dieses eben erwähnte Kinderheim wird von zwei Italienern geleitet und nachdem wir zwei unserer kleinen Mädchen dort unterbringen konnten, blieben wir weiter mit ihnen im Gespräch. Nach kurzer Zeit entschieden wir das wir ein Netzwerk machen sollten das den Kindern auf der Straße hilft, ganz besonders wenn sie schon Drogen nehmen. Zu diesem Netzwerk haben wir das Sozialamt, die Polizei und einen von einer Ausbildungsstätte eingeladen. Nun versuchen wir Wege zu finden um auf das Drogenproblem aufmerksam zu machen und den Kindern zu helfen neue Perspektiven zu finden. Ich hoffe das dieses Netzwerk sich echt als wirksam erweist.

 

Unterwegs mit der Polizei

Vor kurzem sind wir dann mit der Polizei die Plätze abgefahren die Klebstoff an Kinder verkaufen, dabei half uns eines von unseren Kindern das nach Klebstoff abhängig ist.

An einem anderen Abend hörte ich das einer unserer Jungen von seinem Stiefvater mit dem Messer gestochen wurde da er zu Hause gegessen hatte. Darauf hin fuhr ich mit unserem freiwilligen Helfer zur Polizei und suchte dann die Familie zusammen mit der Polizei auf. Zum Glück war der Junge nur leicht verletzt und wir konnten ihn dann auch im Krankenhaus behandeln lassen. Sein Stiefvater wurde von den Nachbarn so stark geschlagen das wir ihn gleich mitnahmen. Nachdem er im Krankenhaus behandelt wurde, sperrte die Polizei den Vater ein. Nach zwei Tagen sagte der Junge sie sollten ihn wieder freilassen da er ja noch andere Kinder habe, für die er sorgen müsse.

 

Das HNO Team

Auch diesen November kam das HNO-Team wieder nach Kenia. Allerdings war das Team das ursprünglich mit ungefähr 17 Leuten angesetzt war, bis auf 7 geschrumpft. Das war natürlich echt ein unterschied und so hatten wir nicht wirklich eine menge Leute zum helfen. Die Ärzte (die normaler weise immer einen Tag außerhalb des OPs hatten, waren nun nur noch am operieren und zwischen den OPs haben sie die Neuaufnahmen angeguckt. Ich war mit dem ganzen drum herum beschäftigt wie aufnahmen, Entlassungen, Blutergebnisse nachschauen, OP Plan schreiben, Visiten machen usw. Erstaunlicher weisen konnten wir trotz unserer geringen Anzahl 94 Operationen durchführen. Auch wurde nicht einer vom Team krank so das er oder sie ausgefallen wären und alle Kinder haben die Operationen gut überstanden. Dafür sind wir Gott echt dankbar. Es hat mich auch sehr gefreut das der Pastor von meiner Gemeinde in Abingdon auch für eine Woche dabei war.

 

Gebetsanliegen:

Dank

Dass wir das Dach fertig bekommen haben

Für den guten HNO Einsatz

Für das neu entstandene Netzwerk

Dass die Kinder die die Grundschule bestanden haben

Für die gute Teamarbeit

Bitten

Für richtigen Entscheidungen im Team

Dass die Kinder in der Schule gut mitkommen und Freude an der Schule haben

Für Bewahrung auf den Straßen

Für einen guten Schulanfang im neuen Jahr

Für Weisheit im Umgang mit den Kindern und Eltern / Verwandten

Bankverbindung

Volksbank Kraichgau
DMG Buchenauerhof
74889 Sinsheim
Kontonummer: 269 204
BLZ: 672 919 00

Vermerk: Andrea Hellemann
oder für das Projekt: Andrea H. Straßenkinder

 

 

 

 

 

 

 

 

Andrea Hellemann,

P.O. Box 1601, Dodoma, Tanzania, East Africa

Tel.: 00255-782-495173 Handy

E-mail: ahellemann@aimint.net, Skype: andreahellemann